SteurerAltach Tel:
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Seilbahn
& Bus, Tourismus: Herr Schobel, seit wann stehen Sie dem
Traditionsunternehmen GF Schobel: Nach einer Auszeit von meinen früheren Führungsaufgaben habe ich mich im Internet über Firmenverkäufe informiert und bin dabei auf die Firma Steurer gestoßen. Das Traditionsunternehmen wurde altersbedingt vom Firmengründer Hans Steurer veräußert. Seit Jahresbeginn 2002 stehe ich nun diesem Unternehmen vor und bin auch Alleineigentümer von SteurerAltach. Als sich abzeichnete, dass ich dieses Unternehmen kaufen möchte, habe ich mich vorher intensiv über diesen Wirtschaftszweig informiert und sah in dieser Branche ein gutes Potential. Wir sind nun mit dem Unternehmen sehr gut unterwegs und konnten im vergangenen Jahr getreu dem Motto „neue Besen kehren gut“ das beste Ergebnis in der Firmengeschichte einfahren. SBT: Was heißt genau das beste Ergebnis, können Sie uns dazu einige Eckdaten liefern? GF Schobel: Das Unternehmen macht 2 Millionen Euro Umsatz im Jahr und in der vergangenen Periode konnten wir 20 % zulegen. SBT: Welche Geschäftsfelder umfasst eigentlich die Unternehmensgruppe? GF Schobel: Wir haben unsere Produktpalette in 4 Bereiche eingeteilt: Erholen, Aufbewahren, Trocknen, Trennen. Innerhalb dieser Bereiche gibt es einzelne Schwerpunkte. Unter Aufbewahren und Trocknen fallen vor allem die im Wintersport vertretenen Segmente Skiraum- und Trockensysteme. Ganz neu sind die Schraubfundamente. In den anderen Bereichen beschäftigen wir uns mit Stadt- und Parkmobiliar, Wertstoffsammelbehälter und Entsorgung. SBT: Können Sie uns speziell über die Segmente Skiraumund Trockensysteme sowie die neuen Schraubfundamente einiges sagen? GF
Schobel: Im Bereich der Skiraumsysteme hat sich SteurerAltach
seit vielen Jahren profiliert. Der zunehmende Vandalismus, Diebstähle
und das Deponieren von immer teurer werdenden Wintersportgeräten
führten zur Entwicklung von komplexen Systemen kombiniert mit Heizung,
Zu- und Abluft bis hin zu elektronischen Schließsystemen mit Benutzerkontrolle
und Zugangssystem. Die Anforderungen aus dem Wintersportbereich führten
zur Entwicklung von Trocken-systemen für Kleidung und Schuhe. Diese
Systeme gibt es betrieben mit unterschiedlichen Medien. Von mit Heißwasser
betriebenen Trockengeräten über elektrisch betriebene Geräte
mit oder auch ohne Gebläse, bis hin zu sehr SBT: Welche Firmenphilosophie vertreten Sie mit Ihrem Unternehmen?
GF Schobel: SteurerAltach ist ein Dienstleister. Wir konzipieren in den von uns ausgewählten Nischen - Erholen, Aufbewahren, Trocknen und Trennen - kundenspezifische Problemlösungen. Unsere Produkte sind jedoch nur ein Teil dieser Lösungen. Ein wesentlicher Part besteht im Erarbeiten von ganzheitlich durchdachten Konzepten und im Finden und Beschaffen entsprechender Produkte in Hinblick auf Anforderungen, Qualität und Design. Wir betreiben eine eindeutige Nischenpolitik und suchen immer neue Bereiche, in denen mit den bestehenden Märkten und Kunden Synergien erzeugt werden können. SBT: Welche Größe umfasst ihr Firmenareal und wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie? GF Schobel: Das Firmenareal umfasst knappe 4.000 Quadratmeter. Wir beschäftigen fünf Mitarbeiter im Innendienst, sowie mehrere freie Handelsvertreter in den Hauptmärkten Österreich, Italien, Süddeutschland und der Schweiz. SBT: Welche Märkte möchten Sie in Zukunft erschließen? GF Schobel: Derzeit läuft ein Projekt mit der Fachhochschule Dornbirn. Ziel soll es sein, die Produkte von SteurerAltach speziell im Bereich der Trocken- und Skiraumsysteme international besser bekannt zu machen und zu vermarkten. Angestrebt sind in erster Linie Kontakte in die nordischen Länder wie Dänemark, Finnland, Schweden und Norwegen sowie in die Hoffnungsmärkte im Osten. SBT: Bei so viel Enthusiasmus für die Firma finden Sie da noch Zeit für Familie oder Hobbys? GF Schobel: Ich bin seit 18 Jahren glücklich verheiratet und habe zwei tolle Söhne. Außerdem arbeitet meine Frau im Unternehmen mit. Die wenige Freizeit, die uns bleibt, verbringen wir sehr gerne auf dem Bodensee. SBT: Herr Schobel wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen weiterhin viel Erfolg. |